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    von Veröffentlicht: 24. June 2011 13:01

    Nach einem umfassenden Geständnis ist einer der Beschuldigten im Fall des Streaming-Filmportals Kino.to aus der Haft entlassen worden.

    Der Mann habe umfangreiche und glaubhafte Angaben zu seinen eigenen Taten sowie denen seiner Mitstreiter gemacht, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am Freitag mit. Dadurch habe er die Ermittlungen nachhaltig unterstützt. Derzeit befinden sich noch elf Beschuldigte in Untersuchungshaft.

    Als sogenannte Streaming-Hoster sollen sie illegale Kopien von Filmen, darunter auch aktuelle Blockbuster, bereitgestellt haben. Den Betreibern wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung und gewerbsmäßige Verletzung des Urheberrechts vorgeworfen.

    Erst in der vergangenen Woche haben Fahnder Konten und Autos beschlagnahmt. Auf Konten in Spanien, die dem Hauptbeschuldigten aus Leipzig zugeordnet werden, wurden rund 2,5 Millionen Euro sichergestellt. Ein Nachfolger von Kino.to ist bereits an den Start gegangen. Die Piratenpartie bezeichnete das Vorgehen der Behörden als "vollkommen sinnlos".

    und das sächsische Innenministerium hat juristischen Ärger wegen eines fehlenden Impressums auf Kino.to.


    Q: sat+kabel
    von Veröffentlicht: 22. June 2011 06:13

    22.06.2011

    Der Router-Hersteller AVM hat für zwei seiner Modelle mit einer neuen Firmware zum Download bereitgestellt. Schon seit Mitte vergangener Woche steht ein Update für die Fritz!Box Fon WLAN 7112 zur Verfügung, am Montag folgte eine Aktualisierung der Fritz!Box Fon WLAN 7170. Zu Monatsbeginn hatte es schon ein Update für die Fritz!Box WLAN 3370 gegeben.



    Neues für die Fritz!Box WLAN 3370


    Nutzer der Fritz!Box WLAN 3370 können mit einer Aktualisierung auf die Firmware-Version 103.05.06 unter anderem auf schnellere und stabilere Verbindungen zum in den Router integrierten Mediaserver (NAS) setzen. Außerdem wurde das NAS-Zusammenspiel mit Xbox, Sony TV und Western Digital TV verbessert. In Sachen WLAN-Funktionen wurde eine WDS-Funktion integriert, mit der ein Funknetzwerk über mehrere WLAN-Basisstationen erweitert werden kann. Darüber hinaus ist es mit der Fritz!Box WLAN 3370 nun möglich, Multicast-Inhalte - zum Beispiel beim IPTV-Angebot Entertain der Telekom - zu nutzen. Ein Fix behebt darüber hinaus Probleme mit langen WLAN-Netzwerkschlüsseln.

    Fritz!Box Fon WLAN 7112 optimiert

    Die Fritz!Box Fon WLAN 7112 wurde über die Firmware-Version 87.04.87 dahingehend verbessert, dass die Kompatibilität an verschiedenen DSL-Anschlüssen optimiert werden konnte. Darüber hinaus wurden verschiedene VoIP-Features neu hinzugefügt, die Einrichtung von Rufnummern und Telefoniegeräten vereinfacht und die Anbieterauswahl für Internettelefonie erweitert. Darüber hinaus ist mit dem Update der neue Sicherheitsstandard DNSSEC nutzbar und es wurde eine übersichtlichere Bedienoberfläche des Fritz!Box-Menüs installiert.

    Verbesserungen für die Fritz!Box Fon WLAN 7170

    Umfangreich fällt auch das Update für die Fritz!Box Fon WLAN 7170 aus, die bereits im Jahr 2006 eingeführt wurde. Auch dieser Router unterstützt mit der neuen Firmware 29.04.87 DNSSEC und AVM verweist auf eine verbesserte Kompatibilität zu verschiedenen DSL-Anschlüssen. Darüber hinaus wurde die Auswahl unterstützter Internet-Provider aktualisiert und erweitert. Vereinfacht wurde die Einrichtung von Rufnummern und Telefoniegeräten, die Anbieterauswahl für VoIP-Anbieter auch bei diesem Modell erweitert. Eine überarbeitete Bedienoberfläche wurde mit dem Update auch dieser Fritz!Box spendiert. AVM weist darauf hin, dass beim Aufspielen der neuen Firmware je nach Speicherauslastung alle aufgenommenen Nachrichten und die Einstellungen des Anrufbeantworters verloren gehen können, wenn kein USB-Speicher aktiviert wurde.


    Quelle: onlinekosten.de
    von Veröffentlicht: 21. June 2011 23:04

    21.06.2011

    Wie von Polizeibehörden und Rechteinhabern befürchtet, hat es nicht lange gedauert, bis ein Nachfolger des abgeschalteten Streaming-Portals Kino.to wieder aktiv ist.

    Unter der Adresse www.video2k.tv lassen sich aktuelle und ältere Kinofilme nach bekanntem Muster abrufen - darunter Kassenschlager wie "Hangover II" und "Kung Fu Panda II". Die Qualität schwankt je nach Streifen zwischen "unterirdisch" und "annehmbar". Neben Spielfilmen werden auch Serien offeriert, darunter die ProSieben-Produktion "Stromberg". Die Behörden sind über die Plattform bereits informiert, die Betreiber brüsteten sich am Dienstag damit, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.



    Quelle: Sat+Kabel
    von Veröffentlicht: 19. June 2011 21:56

    19.06.2011

    Gut eine Woche nach der Razzia gegen das gesperrte illegale Internet-Filmportal kino.to haben die Fahnder erste Konten und Luxusautos beschlagnahmt. Auf Konten in Spanien, die dem Hauptbeschuldigten aus Leipzig zugeordnet werden, wurden rund 2,5 Millionen Euro sichergestellt, wie der Sprecher der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft, Wolfgang Klein, der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag sagte. Er bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" (Montag). Der Mann und weitere 20 Verdächtige sollen als sogenannte Streaming-Hoster illegale Kopien von Filmen, darunter auch aktuelle Blockbuster, für Internetnutzer bereitgestellt haben. Ihnen werden die Bildung einer kriminellen Vereinigung und gewerbsmäßige Verletzung des Urheberrechts vorgeworfen.


    Hauptverdächtiger schweigt

    Die Ermittler gingen davon aus, dass der Leipziger als Kopf der Bande das Modell des Gratiskinos entwickelt und perfektioniert habe, sagte Klein. Der Mann schweige bislang zu den Vorwürfen, andere Beschuldigte hätten teilweise gestanden. Die Plattform kino.to sei ein "hochkriminelles und profitorientiertes System", sagte Klein. Von der illegalen Filmbeschaffung bis zur Bereitstellung der Links auf der Internetseite sei alles penibel organisiert worden.


    Internetwerbung als Einnahmequelle

    Die von der Polizei gesperrte Plattform kino.to bot Links zu Streaming-Servern an, die zahllose Filme bereitstellten. Sie soll zuletzt von Hunderttausenden Menschen täglich genutzt worden sein, die Betreiber erzielten hohe Einnahmen aus Internetwerbung. Der Schaden für die Filmindustrie wird laut Klein auf eine zweistellige Millionenhöhe geschätzt. Nach einer Strafanzeige der Gesellschaft zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) war im April ein Verfahren eingeleitet worden. Wegen der außergewöhnlichen Komplexität und des Umfangs übernahm die Generalstaatsanwaltschaft den Fall.

    "Es gibt insgesamt 21 Beschuldigte, alles deutsche Staatsbürger", sagte Oberstaatsanwalt Klein. Nach den Durchsuchungen im In- und Ausland zu Monatsbeginn seien auch drei Luxusautos in Deutschland und auf Mallorca sowie weitere 200.000 Euro auf dem deutschen Konto eines führenden kino.to-Mitarbeiters sichergestellt worden. Bei einem in Spanien verhafteten Mann werde die Auslieferung betrieben. "Die Ermittlungen stehen aber noch relativ am Anfang", sagte Klein. "Wir müssen Beschuldigte und Zeugen vernehmen, die Spur des Geldes verfolgen und eine gigantische Menge von Computer- und Serverdaten sichten." Das Verfahren werde daher noch Monate dauern.


    Quelle: onlinekosten.de